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Sonderausstellung und Präsentation von Zeugnissen aus dem Kriegsgefangenenlager Bando am 30. Mai 2018 um 18.00 Uhr in Potsdam am ZMSBw:

ZMSBw und Japanische Botschaft: "Alle sind Brüder" Zeugnisse aus dem Kriegsgefangenenlager Bando – Mit musikalischer Untermalung.

Nach dem Fall der deutschen Kolonie Tsingtau in China im November 1914 gerieten deutsche und österreichisch-ungarische Soldaten in japanische Kriegsgefangenschaft. In den Kriegsgefangenlagern in Japan konnten sie ausgiebig Sport treiben, gingen mit japanischer Unterstützung aber ebenso vielfältigen kulturellen Aktivitäten nach: Sie schrieben Lagerzeitungen, spielten Theater, vor allem aber machten sie erfolgreich Musik.

 

So führten am 1. Juni 1918 Orchester und Chor der Kriegsgefangenen im Lager Bando Beethovens 9. Sinfonie erstmals in Japan auf. Von dieser Uraufführung sprang der „Götterfunke“ über, der nach wie vor unzählige Japaner bezaubert: Alljährlich zum Jahresende begeistern sie sich für „Beethovens Neunte“ (jap. „Daiku“) – so sehr, dass man in Japan von „Daikubyo“, der „Neunerkrankheit“, spricht. Die Sinfonie, in zahlreichen Konzerten mit gewaltigen Chören dargeboten, hat mittlerweile fast den Status einer zweiten japanischen Nationalhymne erlangt.

 

Zeit:    Mittwoch, 30. Mai 2018, 18.00 Uhr

Ort:     Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften

            der Bundeswehr

           14471 Potsdam, Zeppelinstraße 127/128

Haus 12, Hans-Meier-Welcker-Saal

Ihre Anmeldung richten Sie bitte bis 23. Mai 2018 schriftlich an:

- per E-Mail: zmsbwtagungsmanagement@Bundeswehr.org

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich.



Flyer Veranstaltung.pdf
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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den
Pressesprecher Oberstleutnant Dr. Harald Potempa
(zmsbwpressestelle@bundeswehr.org), Telefon +49 331 9714-400.